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...ein Netzfilter

...ein Gleichspannungsfilter

...ein geschirmtes Netzkabel

Netzfiltertheorie  

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Kundenberichte

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Workshop mit tk-audio Produkte und VOVOX

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ProLight & Sound Frankfurt 2006

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Netzfiltertheorie

Unsere Netzfilter sind so aufgebaut das sie symmetrische (Gegentaktstörung) und asymmetrische (Gleichtaktstörung)  Netzstörungen absorbieren. Die Filterung wirkt in beide Richtungen. Das heisst es werden nicht nur Störungen die aus dem Stromnetz kommen gedämpft sondern auch Störungen die aus dem Gerät heraus kommen. Diese zu  filternden Störungen sind leitungsgebunden und liegen zwischen ca. 0,10 MHz und 30 MHz. Es gibt weitere Störungen diese liegen aber über 30 MHz und werden als strahlungsgebunden bezeichnet. Das Einstrahlen dieser strahlungsgebundenen Störungen wird in der Regel mit EMV gerecht aufgebaute Gehäuse und mit Ferritringen um die Signal-/ und Netzleitungen verhindert. Die Entstörung unterhalb von 0,10 MHz wird effektiv mit  Trenntrafos erreicht.

Störungen von 50 Hz bis 0,10 MHz --> Absorbation mit  Trenntrafo

Störungen von 0,10 MHz bis 30 MHz  --> Absorbation mit HF-Netzfilter

Störungen über 30 MHz  --> Absorbation mit EMV gerechte Gehäuse, geschirmte Leitungen, Durchführungskondensatoren und Ferritringen

Der prinzipielle Aufbau erfolgt als L-C Breitbandfilter. Es sind zwei X-Kondensatoren, eine Drossel mit  den  Induktivitäten L1 und L2 und zwei Y-Kondensatoren.

Dieser Aufbau ist eine einstufige Filterschaltung die sich aber als am meisten klangfördernde Schaltung für HiFi-Geräte  herausgestellt hat. Das haben wir durch sehr viele Hörtest an unserer Anlage herausgefunden. Zweistufige Filter haben wirklich den Charakter das sie die Dynamik reduzieren.

Von der Filterleistung unterscheidet sich das einstufige System gegenüber dem zweistufigen System mit einer Differenz von max. 10 - 20 dB Dämpfung. Diese Erhöhung der Dämpfung wird mit dem grossen Nachteil erreicht das der Gleichspannungswiderstand des Filters doppelt so hoch wird. Aber genau dieser ist für die Dynamik von höchster  Bedeutung.

Daher wurde die Entwicklung  unserer Filtern auf einstufige Systeme ausgerichtet. Diese erreichen ca. 70 dB Dämpfung mit halben Gleichstromwiderstand und sind das Optimum für Hifi-Geräte. An dieser Stelle sei erwähnt das es ein Trugschluss ist das ein Filter nicht zu hoch dämpfen kann. Zu hoch dämpfende Filter machen das Klandbild  müde und das ‘’Fußwippen beim Musikhören’’ bleibt aus.

Die Ringkerndrossel, das Herzstück der Filter, mit den Wicklungen L1’ und L2’ sitzen auf einen Ringkern. Die Wicklungen sind  so geschaltet, dass sich die magnetischen Felder, die durch den Betriebsstrom erzeugt werden, kompensieren.  Diese Ringkerndrosseln sind so ausgelegt das sie bis zu der Belastungsangabe 2A, 6A, 8A oder 10A  nicht in Sättigung geraten. Eine Überdimensionierung bringt keinen Vorteil sondern ist absolut unnötig und der Filterkurvenverlauf würde dadurch ungünstiger. Die verwendeten Drosseln sind bis zu den genannten Belastungsangaben optimal einsetzbar. Daher empfehlen wir immer den passenden Filter zu Ihrem Hifi-Gerät.

Bei asymmetrischen Störungen wirkt die volle Induktivität von L1 und L2 und lässt den Störstrom im Zusammenspiel mit den  Y-Kondensatoren auf die Erde abfliessen bzw. zurückfliessen. Diese Eigenschaft wird auch durch das Verhalten der Kondensatoren erreicht das diese bei Nennfrequenz hochohmig sind und bei ansteigenden Frequenzen werden sie niederohmig. Somit werden die hochfrequenten Störungen durch den dann entstehenden niederohmigen Innenwiderstand des Kondensators auf die Erde abgeleitet.

Allerdings ist die Größe der Y-Kondensatoren vom Gesetzgeber begrenzt. Bei ortsveränderlichen Geräten der Schutzklasse I (tragbarer Netzfilter mit Erdanschluss) dürfen die Y-Kondensatoren maximal 0,75 mA auf die Erde ableiten. Wäre der Filter fest in den Sicherungskasten Ihres Hauses verbaut würde der maximal erlaubte Ableitstrom 5 mA  betragen.

Die symmetrischen Störungen werden durch die X-Kondensatoren und der Streuinduktivität von L1 und L2 gedämpft. Der Verlauf der symmetrischen Dämpfungskurve ähnelt dem Verlauf der asymmetrischen Dämfungskurve.

Dämpfungsverlauf vom GN1

Unsere Netzfilter schützen

Einige unserer Modelle sind mit einem VDR (Varistor / Überspannungsfeinschutz) ausgestattet. Dieser spannungsabhängige  Widerstand kappt die Spannungsspitzen oberhalb 250 V. Somit werden Ihre hochwertigen Geräte vor Spannungsspitzen bis max. 650 Vc / 50 A (8/20µS) geschützt.
Den VDR's wird eine klangliche Verschlechterung im Hochtonbereich nachgesagt - der Klanggewinn durch Netzfilter ist so deutlich und der Unterschied mit oder ohne einem VDR so gering, dass es viel wichtiger ist, dass die wertvollen Audio-Geräte, die ja nach einen  Filter geschaltet sind, geschützt werden! Denn was bringt ein Klangzugewinn um nochmals 2-3% mit dem höheren Risiko, dass bei Überspannungsspitzen Ihre sehr empfindlichen Audio-Geräte zerstört werden!? 

Daten Überspannungsfeinschutz VDR ( Varistor)

Spannungsspitzen Vc bis 250 V

Folgende elektrische Werte führen zur Zerstörung des VDR’s (Daten lt. Hersteller):
> 650 Vc / 50 A (8/20µS)

Der VDR dient als Überspannungsfeinschutz bei Spannungsspitzen nicht als Schutz vor  Blitzeinschlägen. Der Blitz eines Gewitters kann 100.000  bis 1.000.000 Ampere liefern!
Ein  Blitzschutz- und Überspannungschutzsystem im Gebäude kann bei Gewitter helfen bzw. schützen. Jeder Elektroinstallationsbetrieb kann Sie über diese Massnahmen informieren.

Achtung: Stecker herausziehen ist der wirksamste Schutz vor Gewitter!