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Der prinzipielle Aufbau erfolgt als L-C Breitbandfilter. Es sind zwei X-Kondensatoren, eine Drossel mit den Induktivitäten L1 und L2 und zwei Y-Kondensatoren.
Dieser Aufbau ist eine einstufige Filterschaltung die sich aber als am meisten klangfördernde Schaltung für HiFi-Geräte herausgestellt hat. Das haben wir durch sehr viele Hörtest an unserer Anlage herausgefunden. Zweistufige Filter haben wirklich den Charakter das sie die Dynamik reduzieren.
Von der Filterleistung unterscheidet sich das einstufige System gegenüber dem zweistufigen System mit einer Differenz von max. 10 - 20 dB Dämpfung. Diese Erhöhung der Dämpfung wird mit dem grossen Nachteil erreicht das der Gleichspannungswiderstand des Filters doppelt so hoch wird. Aber genau dieser ist für die Dynamik von höchster Bedeutung.
Daher wurde die Entwicklung unserer Filtern auf einstufige Systeme ausgerichtet. Diese erreichen ca. 70 dB Dämpfung mit halben Gleichstromwiderstand und sind das Optimum für Hifi-Geräte. An dieser Stelle sei erwähnt das es ein Trugschluss ist das ein Filter nicht zu hoch dämpfen kann. Zu hoch dämpfende Filter machen das Klandbild müde und das ‘’Fußwippen beim Musikhören’’ bleibt aus.
Die Ringkerndrossel, das Herzstück der Filter, mit den Wicklungen L1’ und L2’ sitzen auf einen Ringkern. Die Wicklungen sind so geschaltet, dass sich die magnetischen Felder, die durch den Betriebsstrom erzeugt werden, kompensieren. Diese Ringkerndrosseln sind so ausgelegt das sie bis zu der Belastungsangabe 2A, 6A, 8A oder 10A nicht in Sättigung geraten. Eine Überdimensionierung bringt keinen Vorteil sondern ist absolut unnötig und der Filterkurvenverlauf würde dadurch ungünstiger. Die verwendeten Drosseln sind bis zu den genannten Belastungsangaben optimal einsetzbar. Daher empfehlen wir immer den passenden Filter zu Ihrem Hifi-Gerät.
Bei asymmetrischen Störungen wirkt die volle Induktivität von L1 und L2 und lässt den Störstrom im Zusammenspiel mit den Y-Kondensatoren auf die Erde abfliessen bzw. zurückfliessen. Diese Eigenschaft wird auch durch das Verhalten der Kondensatoren erreicht das diese bei Nennfrequenz hochohmig sind und bei ansteigenden Frequenzen werden sie niederohmig. Somit werden die hochfrequenten Störungen durch den dann entstehenden niederohmigen Innenwiderstand des Kondensators auf die Erde abgeleitet.
Allerdings ist die Größe der Y-Kondensatoren vom Gesetzgeber begrenzt. Bei ortsveränderlichen Geräten der Schutzklasse I (tragbarer Netzfilter mit Erdanschluss) dürfen die Y-Kondensatoren maximal 0,75 mA auf die Erde ableiten. Wäre der Filter fest in den Sicherungskasten Ihres Hauses verbaut würde der maximal erlaubte Ableitstrom 5 mA betragen.
Die symmetrischen Störungen werden durch die X-Kondensatoren und der Streuinduktivität von L1 und L2 gedämpft. Der Verlauf der symmetrischen Dämpfungskurve ähnelt dem Verlauf der asymmetrischen Dämfungskurve.
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